Donnerstag, 10. Januar 2008

Abreise und Fazit

Etwas stressig wurde dann die Abreise. Bin mehr oder weniger 3 Tage lang nur on the road (oder in the air) gewesen. Erstmal mit dem Bus von Boston wieder zurück nach NYC. Von NYC mit dem Flieger nach Chicago. Von Chicago mit dem Bus nach Madison. In der Nacht angekommen, schnell Koffer gepackt, am nächsten morgen dann von Madison via Chicago nach München geflogen. Das war mal mega anstrengend!!

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass ich wohl in den 4 einhalb Monaten die absolut geilste Zeit meines Lebens verbracht habe. Ich hab sehr viele nette Leute aus fast allen Teilen der Erde kennengelernt, Freundschaften geschlossen, viel von den USA gesehen und ein doch überraschenderweise sehr anderes Studiensystem und Studentenleben kennengelernt. Im Nachhinein betrachtet ist die Zeit einfach wie im Flug vergangen und es bleiben einem nur noch die Erinnerungen an diese Wahnsinnszeit zurück. Ich bin ja eigtl nicht der sentimentale Typ, aber der Abschied von all den Leuten, die ich dort getroffen hab, war schon schwer, v.a. weil ich weiß, dass ich wohl einige nie wieder sehen werde und schon gar nicht unsere ganze Truppe auf einem Haufen. Aber that's life, alles geht einmal zu Ende und mit diesem Post ist auch dieses Kapitel hier für mich abgeschlossen. Hoff es hat euch Spaß gemacht, das ganze hier ein bißchen zu verfolgen, auch wenn ich eher ein katastrophaler blogger bin!!


The End

Boston

Wir sind zu dritt für nen 2-Tages-trip von NYC nach Boston aufgebrochen und ich muss sagen, es hat sich allemal gelohnt! Boston ist mal ganz anders als all die anderen Städte, die ich davor in den USA gesehn hab! Erinnert eher an ne Stadt in Südengland mit viel Backstein etc. Liegt wohl daran, dass Boston eine der älteren Städte in den Staaten ist und die Architektur zumindest teilweise sehr an die Europäische erinnert!

Boston liegt nur durch einen Fluss getrennt direkt neben Cambridge. Dort sind zwei sehr berühmte Unis untergebracht, nämlich zum einen das eher für Ingenieuere/Naturwissenschaftler interessante MIT und zum anderen die weltberühmte Harvard University! Das war auch unser Programm für diesen Nachmittag.

Haben zuerst das MIT angeschaut. Ist natürlich mal wieder typisch für die nerds gibts hässliche Gebäude, eher so Betonklötze wies Katherl oder die TechFak in Erlangen. Nur ein Gebäude war richtig stylisch und modern, das könnt ihr auch auf den Fotos sehen. Hernach gings weiter nach Harvard und Harvard is mal richtig cool. Wie oben schon erwähnt, besteht der Campus aus lauter schönen Backsteingebäuden, es sind nette Bars und Cafes außenrum, schaut einfach nur gemütlich aus und lässt sich bestimmt gut dort studieren (wenn man sichs leisten kann)! Boston ist eh die Stadt in den USA mit der höchsten Studentenanzahl, 200000 Studenten bei 700000 Einwohnern und über 70 Colleges bzw. Institute im Großraum. Net schlecht, da sollte wohl einiges abgehn was das Nachtleben betrifft. Jedoch wurden wir da etwas enttäuscht. Anscheinend waren wohl alle Studenten zwischen Weihnachten und Neujahr nicht in Boston, denn wir waren in so ziemlich jeder Bar fast die einzigen Gäste! Egal!!

Am nächsten Tag, sind wir dann den freedom trail abgelatscht. Das is mal ne kluge Idee, es handelt sich dabei um ne rote Linie die auf den Boden aufgezeichnet ist und die dummen Touris an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführt. Ganz nach meinem Geschmack, Gehirn aus und einfach der roten Linie folgen und fleißig nach links und rechts schauen ;) ! Nach dem fredom trail haben wir uns noch das Museum of Science reingezogen und sind dann nochmal in ne Bar zum Abschied eingekehrt, bis uns unser Bus dann um Mitternacht wieder Richtung NYC gebracht hat!

Boston

New York, New York

Erstmal vorweg, New York ist einfach Wahnsinn. Wollte da ja schon immer mal hin und ich muss sagen ich bin einfach nur begeistert von der Stadt. Und New York an Weihnachten ist halt nochmal was ganz Besonderes!

Okay, let's go! Bin am Abend am Flughafen JFK in New York angekommen und dann erst mal ne Stunde mit dem Zug nach Manhatten gefahren. Dort hab ich dann mein hostel bezogen, welches von der Lage her eigtl. ganz günstig war, zwischen Central Park und Broadway, 10 min mit der U-Bahn vom Times Square entfernt! Am Abend hab ich mir dann noch den Times Square und den Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center angeschaut. Danach gings mit ein paar Leuten, die ich aus Madison kannte und auch zur gleichen Zeit in NYC waren ab nach Greenwich in ne Bar auf ein paar Bier.

Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen! Hab erst mal die Gegend um den Times Square abgeklappert, waren unter anderem im Toys'r'us, wo es ein Riesenrad innerhalb des Gebäudes gibt. Da das Wetter nicht allzu besonders war an diesem Tag, haben wir uns entschieden das Guggenheim Museum anzuschauen. Wollt ja schon immer mal diese Spirale aus Men in Black sehen, wo Will Smith das Alien verfolgt! Für Kunstfans is das auch sicher interessant, sind einige Kandinsky und Picasso Bilder ausgestellt. Ich kann damit eher weniger anfangen, aber wie gesagt, die Spirale hat mich eh mehr interessiert ;) ! Sind anschließend dann durch den Central Park wieder Richtung Manhatten geschlendert und sind dann den Weg vom Madison Square Garden über Empire Sate Building, Grand Central Terminal bis hin zum Chrysler Building abgelaufen.

Am nächsten morgen gings dann schließlich wieder zum Rockefeller Center und diesmal auch hinauf. Das war mein erstes highlight in NYC. Der Ausblick vom Rockefeller Center ist wirklich fantastisch. Man hat nen super Blick auf den Central Park, Empire State Building und den Rest von Manhatten. Das Wetter war gottseidank an dem Tag auch noch herrlich, von dem her war das echt ein super Erlebnis. Irgendwann mussten wir dann aber auch wieder runter! Haben uns dann noch die St. Patricks Cathedral angeschaut und sind anschließend mit der Fähre nach Staten Island rüber gefahren. Die Fähre war umsonst und führte uns an der Freiheitsstatue vorbei, deswegen haben wirs auch gemacht. Ansonsten gibts auf Staten Island nix besonderes. Sind auch mit der ersten Fähre dann gleich wieder zurückgefahren. Bin danach noch bei Dämmerung am Ground Zero, dem Tor zu Manhatten und der Brooklyn Bridge vorbeigezogen und auch dieser Tag war zu Ende.

Mal wieder früh aufgestanden, wollten wir die Fähre nach Liberty Island nehmen um die Lady aus nächster Nähe zu beobachten. Hat aber leider nicht geklappt, da es Weihnachten war und da so ziemlich alles in NYC zu hatte, außer die Geschäfte die von Chinesen betrieben wurden, die feiern ja kein Weihnachten. Sind dann über den Battery Park in die Wall Street gegangen. Von der Wall Street gings dann ans Navy Pier und dann ab auf die Brooklyn Bridge. Das war mein zweites persönliches highlight. Brooklyn Bridge is auch einfach nur genial. Der Ausblick auf Manhatten ist super und keine Ahnung, ist einfach ein gutes Gefühl da oben zu stehen! Weiter gings dann in Richtung Chinatown und anschießend zum Flat Iron Building. Danach stand noch ein Besuch der Eisfläche im Central Park auf dem Programm. Auf dem Rückweg bin ich dann die 5th Avenue entlang gegangen, vorbei an etlichen Nobelboutiquen, dem Trump Tower und St. Patricks Cathedral. Den Abend hab ich schließlich mit Freunden in Brooklyn verbracht, war ja wie gesagt Weihnachten und wir haben dort in deren Appartment zu Abend gegessen und den Tag ausklingen lassen!

Am nächsten morgen sind wir (mal wieder) früh raus, denn wir, also ich und 2 Kumpels, haben uns spontan entschieden nen Abstecher für 2 Tage nach Boston zu machen. Is 4 Stunden mim Bus von NYC entfernt und wurde uns von etlichen Leuten empfohlen, aber dazu mehr im nächsten Eintrag!

Hier gibts nun die ganzen New York pics:

New York

Good Bye Parties

Ja Parties, nicht Party! Haben es zum Ende hin natürlich nochmal ordentlich krachen lassen! Die erste Good Bye Party gabs ungefähr ne Woche bevor ich aus Madison abgereist bin, weil sich da schon die ersten auf den Heimweg gemacht haben! Waren erst zusammen Essen (ca. 40 international students) und haben danach natürlich gescheit gefeiert. Und weil ja die Bars um 2 Uhr zumachen gings hernach noch im Saxony, dem Appartmentkomplex wo ich und die meisten internationals gewohnt haben, weiter. Die nächste Party stieg dann ne Woche später, haben mal wieder die Bars besucht und ordentlich auf die Pauke gehauen und dann seht ihr schließlich noch Bilder von meinem allerletzten Abend in Madison. Sind noch bis 2 Uhr in der früh fuadgegangen, danach haben wir den ersten Schwung Leute zum Bus gebracht, die den Bus um 2:30 Uhr nach Chicago zum Flughafen genommen haben. Und ich selber schließlich hab dann den Bus um 5 Uhr morgens genommen, ebenfalls nach Chicago mit dem Reiseziel New York City, wo ich meine letzte Woche in den USA verbracht habe. Hier nun die pics von den diversen Abschiedsparties:

Good Bye Parties

Party!!

So, passt jetzt zwar chronologisch nicht ganz rein, aber egal! Hier mal eine kleine Auswahl an Party Bildern, sei es von den Bars, House parties oder whatever:

Nightlife

Ice Hockey

So es wird Zeit meinen angefangenen blog hier endlich zu vervollständigen. War praktisch nach unserem Thanksgiving-Ausflug im Dauerstress. Es standen in jedem Fach die final projects und dann natürlich die final exams an und ich bin mal überhaupt nicht dazugekommen hier was zu posten. Naja, und nach meiner Ankunft in Deutschland hab ich auch erstmal Fotos aussortiert, viiiieeeel geschlafen und gefaulenzt. Aber jetzt und heute werd ich den Rest, den ich noch von meinem Semester in den USA zu berichten habe hier posten um dieses Kapitel (bedauerlicherweise) endgültig abzuschließen!

Doch nun zum Thema, denn: wenn du wissen willst, was ich mein, solltest auch du dabei sein beim HOCKEY!! ja, und ich war dabei. Haben eine ziemlich beeindruckende Mehrzweckhalle an der Uni, das Kohl Center. Ist mittlerweile 10 Jahre alt, also ziemlich modern und fasst bei Eishockeyspielen 14000 Zuschauer und bei Konzerten und Basketballspielen ca 17000 Zuschauer. Da kann die Saturn-Arena mal einpacken!!


Haben uns das Eishockeyspiel gegen St. Cloud angeschaut (an dieser Stelle schöne Grüße an Tobi!). Es finden an einem Wochenende immer 2 Spiele gegen dieselbe Mannschaft statt, da ja die Entfernungen in der Regel doch etwas größer sind als in Deutschland. Das erste Spiel haben wir 3:2 gewonnen und das zweite Spiel, welches ich gesehen habe, haben wir 4:3 gewonnen (sorry Tobi ;)) . Leider waren die Ränge nur spärlich besetzt, da es an diesem Abend extrem viel Schnee gab und die Leute es anscheinend vorgezogen haben zuhause zu bleiben. Nichtsdestotrotz war die Stimmung gut, obwohl da bestimmt noch einiges mehr bei ner ausverkauften Bude gegangen wäre!! Alles in allem ein sehr cooles Erlebnis - schade, dass ich nur ein Spiel gesehen hab! Hier die pics dazu:

Ice Hockey