Sonntag, 14. Dezember 2008

Snowboarding in Heavenly

YAAAAY!! Dieses Wochenende waren wir endlich zum ersten Mal Snowboarden am Lake Tahoe in einem Skigebiet namens Heavenly. Das Skigebiet liegt am Südufer des Lake Tahoe, die eine Hälfte in California, die andere in Nevada, das Ganze ca 4 Stunden mim Auto entfernt von San Jose. Die Nevada-Hälfte des zugehörigen Dorfes erkennt man auch ziemlich einfach... da wo die Casinos sind!! Bin mit meinen room mates Dan und Jason in Dan's neuem VW Touareg hochgefahren... cooles Gefährt muss ich sagen und was die Amis für unsere deutschen Qualitätsautos zahlen ist einfach ein Witz!! Sind eigentlich nur hochgefahren weil unsere gratis Lifttickets nur noch bis dieses WE gültig waren. Sonst hätts sich nicht gelohnt, weil es noch nicht wirklich geschneit hat diese Saison... waren auch nur 3 Pisten offen deshalb. Dafür hat es umso mehr dieses WE geschneit und es war ziemlich kalt und stürmisch, also nicht so optimales Wetter leider! Naja, auf jeden Fall konnte ich schon mal mein neues Board ausprobieren und es fährt sich ziemlich gut!

Sind Freitag Abend nach der Arbeit hochgefahren und haben Freitag/Samstag dort übernachtet. Samstag Abend nachm Boarden sind wir weggegangen. Erst mal im Hotelcasino gestartet was ziemlich cool war, denn drinks sind for free wenn man gamblet... sweet!! Danach sind wir noch in ne Bar, wo aber nix los war und dann in nen ziemlich coolen Club in nem anderen Hotel/Casino. War ein lustiger Abend mit reichlich jäger shots und long islands. Haben auch ein paar Mädels aus Brasilien kennen gelernt... hot :D. Fazit: Ich freu mich jetzt schon auf unseren nächsten trip nach Tahoe... hoffentlich sind dann ein paar mehr Pisten offen, dann hätt ich noch gern frischen Powder und Sonnenschein... perfect!!

Snowboarding @ Heavenly

Sonntag, 30. November 2008

Hwy No 1 revisited / Santa Barbara

Dieses Wochenende hab ich nen Kumpel (Felix) aus Erlangen im ca 300 Meilen südlich gelegenen Santa Barbara besucht, der macht dort gerade sein Praktikum. Das war der erste größere trip seit ich hier bin... und es hat sich gelohnt!! Hab mich Freitag morgen auf den Weg gemacht und beschlossen den Hwy No 1 direkt an der Küste runter zu fahren. Das hab ich zwar schon letztes Jahr gemacht und es dauert gute 2 Stunden länger als auf dem Hwy 101, dafür ist der Ausblick einfach fantastisch!! Seht selbst:

Hwy No 1 revisited

In SB angekommen sind wir erst mal nach SB downtown gecheckt und haben ein paar Kneipen unsicher gemacht. SB ist wirklich ne schöne College Stadt. Leider war dieses WE nicht so viel los, weil Thanksgiving WE war und die ganzen college kids heim zu Mummy und Daddy gefahren sind. Dennoch hat es sich gelohnt und selbst die chicks die da waren, waren noch 10 mal heißer als die in San Jose... damn it!! Am nächsten Tag haben wir uns (Felix und ich) zwei bikes geschnappt und sind ein bißchen durch die Gegend gecruist, Felix auf seinem Rennrad und ich hatte nen beach cruiser von seinem room mate... lässiges Gefährt!! Sind erst mal quer über den University of California Santa Barbara (UCSB) Campus zum Goleta Beach. Oh Mann, das ist wohl der geilste Ort zum studieren den es überhaupt gibt, der Campus liegt direkt am Strand... Felix hat gemeint, dass die Studenten teilweise ihr Surfboard mit in die Uni nehmen und vor/nach den Vorlesungen an den Strand checken zum Wellenreiten!!! AAAHHHH, wie geil!! Ist echt ein cooles Bild, wenn Daddy mit seinen Sprößlingen und ner Ladung Surfboards aufm Pickup am Strand ankommt und die ganze family zum surfen geht... echt beneidenswert!! Jetzt kann ich mich übers Wetter in San Jose ja nicht wirklich beschweren, aber die Blätter werden langsam braun und die Temperaturen gehen nach unten... in SB kann man tagsüber immer noch ohne Probleme in shorts rumlaufen.

Sind dann vom Goleta Beach weiter Richtung downtown gefahren und haben uns so ne Art Kloster/Fort (keine Ahnung) namens "the Mission" angeschaut. Anschließend gings weiter zum Rathaus von dessen Turm man nen schönen Ausblick über die Dächer von SB hat... auf der einen Seite der Pazifik im Hintergrund, auf der anderen Seite die Berge... echt cool!! Dann sind wir weiter über die Kneipen- und Einkaufsstraße ans Pier und zum Strand. Erst ein bißchen mit den bikes am SB Beach entlang gecruist und hernach auf ein Nickerchen am Strand hingelegt. Zum Abschluss noch a weng beach volleyball gezockt und den Sonnenuntergang genossen, bevors dann mit dem Bus zurück zu Felix's Bude ging. Dort haben wir uns mit seinem room mate Bello zum Abendessen Krabben reingezogen und uns nachher Transporter 3 im Kino angeschaut. Dann war der Tag auch schon vorbei und am nächsten morgen bin ich wieder heim Richtung San Jose gefahren. Fazit: SB ist einfach Wahnsinn... hier als surfer dude den Rest meiner Tage zu verbringen, das könnt ich mir gut vorstellen... haha!! Und hier das Ganze in Bildern:

Santa Barbara

Donnerstag, 27. November 2008

Thanksgiving 2008

Auch dieses Jahr gabs wieder ein mega Thanksgiving ich-fress-mich-voll-bis-zum-Platzen-Dinner! Dan hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und etliche Stunden in der Küche verbracht um ein zauberhaftes Menü zuzubereiten... hat sich gelohnt kann ich nur sagen!! Vom "German" beigesteuert gabs danach noch ne Flasche Jägermeister serviert in From von jäger bombs (das gleiche wie Jägermeister + Red Bull, bloß dass der Jägermeister im shot Glas in einem größeren Glas mit Red Bull versenkt wird... macht man halt hier so... whatever!!).

Morgen mach ich mich auf den Weg nach Santa Barbara, nen Kumpel besuchen, der dort ein Praktikum macht. Bin schon gespannt und werd natürlich berichten und Bilder hochladen!!

Thanksgiving 2008

Montag, 17. November 2008

Im Westen nichts Neues...

... zumindest nicht viel!! War ziemlich beschäftigt mit meiner Projektarbeit, aber die hab ich endlich letzte Woche Montag abgegeben. War schon ziemlich anstregend nach nem 8 Stunden Arbeitstag die gleiche Zeit nochmal in meine Projektarbeit zu stecken. Aber es ist vollbracht!!

Ansonsten hab ich auch endlich ein Auto, schon ein bißchen länger her mittlerweile... ein Mazda 626, Baujahr 2002... hätt ich wohl für des Geld in Deutschland net bekommen :D. Sonst hab ich mir noch ein neues Snowboard, also komplett mit Bindung, Boots, Hose, Handschuh, Brille, komplette Ausrüstung halt, gelegt. Meins von zu Hause hierher schicken zu lassen, hätte 400 $ gekostet und so hab ich für etwas mehr als das Doppelte komplett alles neu. Jetzt muss nur endlich die Snowboard Saison starten. Freu mich schon voll am Lake Tahoe Snowboarden zu gehen... hab Bilder von meinen room mates gesehn... der Hammer! Kanns kaum erwarten.

Recht viel mehr gibts auch nicht zu berichten... war nicht so viel außer Haus wegen der scheiß Projektarbeit. Hoff, dass ich über Thanksgiving mal bißchen die Gegend erkunden kann, da hab ich nämlich 2 Tage frei. Wenns was neues, spannendes zu berichten gibt werd ich posten... jetzt hab ich ja Zeit!! Grüße aus dem sonnigen San Jose... bin am Samstag in shorts und flip flops ausm Haus weils so warm war :D

Noch ein paar Fotos nachgereicht!

work, car, roomies, snowboard

Donnerstag, 25. September 2008

Back in the USA

So, 2 Wochen sind fast vorbei und es wird Zeit, dass dieser blog hier endlich wieder reanimiert wird. Was ist in diesen fast 2 Wochen alles so passiert... fangen wir doch ganz von vorne an.

Bin am Samstag den 13.09.2008 von München aus nonstop mit Lufthansa nach San Francisco geflogen. Grund: ich mach ein Praktikum bis Ende August nächsten Jahres in San Jose, California im Silicon Valley bei der Firma Xilinx. Der Flug war eigtl sehr angenehm, bis auf dass genau für meinen Sitzplatz und den meines Nachbarn die Monitore nicht funktioniert haben. Somit war das komplette Unterhaltungsprogramm bei nem fast 12 Stunden Flug für uns beide komplett für den Anus!! Naja was solls, haben immerhin jeweils nen Gutschein über 50€ für den Lufthansa Boardverkauf bekommen, außerdem hab ich eh die meiste Zeit gepennt, weil ich vom Vorabend noch etwas ähm... müde war (Amadeus lässt grüßen :D)! In Frisco angekommen hab ich dann meinen Mietwagen abgeholt und da kein Auto in der economy Klasse verfügbar war, hab ich ein gratis upgrade für die nächst bessere Kategorie abgestaubt... auch net schlecht ;) Von Frisco dann nach San Jose gedüst und erst mal im Motel einquartiert. Hab von Deutschland aus schon mal ein paar emails wegen WG-Zimmer verschickt und mir am Sonntag dann ein paar Zimmer in San Jose angeschaut und am Dienstag bin ich dann schießlich umgezogen.

Zum Haus an sich, es is auf nem Hügel im Süden von San Jose gelegen, brauch in die Arbeit ca 10 Minuten mim Auto, außer es is mal wieder Stau! Is ne ziemlich neue Wohngegend, wobei ein Haus wie das andere ausschaut, so wie man es ausm Fernsehen kennt ;) Is aber ne coole Bude!! Insgesamt hab ich 3 Mitbewohner, alles Amis: Dan ist 34 und arbeitet in der Lebensmittelbranche und ist für sein Alter voll cool drauf, man merkt ihm gar net an, dass er schon so alt ist. Jason kommt aus Tennessee (komischer Aktzent sag ich euch), ist 24 und Chemie Ingenieur. John ist 20 und professioneller Mountainbiker und gleichzeitig Nordamerika-Vertreter für seinen Mountainbike-Federgabel-whatever-Hersteller... net schlecht für das Alter. Is also ne bunt-gemischte Truppe. Jeder hat sein eigenes Zimmer und sein eigenes Bad, was echt cool ist und zusammen teilen wir uns eine riesen Wohnzimmer/Küchen-Kombi. Besonders cool find ich den HDTV flatscreen mit 1000 Kanälen oder so ;) Da sind uns die Amis etwas voraus!!

Home Sweet Home

Zum Thema Arbeit: Hab am Montag nach meiner Ankunft gleich angefangen zu arbeiten, hatte also nicht wirklich viel Zeit um mich einzuleben. Aber ich muss sagen die Firma is echt cool, meine Kollegen sind alle total nett und helfen einem immer weiter, wenn man mal kein Plan hat. Und sowieso is man eh gleich mit jedem per Du was eine lockere Arbeitsatmosphäre schafft. Von den Ingenieuren ist, um das Vorurteil gleich mal zu bestätigen, so ziemlich jeder 2. oder mehr asiatischer Herkunft, meist aber 2. Generation oder so. Und sonst sieht man hier in der Gegend natürlich jede Menge Leute die Spanisch sprechen, Mexikaner höchstwahrscheinlich. Irgendwie sind WASPs hier in der Unterzahl. Zu meiner Gruppe: Mein Chef is Schweizer, was er mir erst am 3. Tag oder so erzählt hat, so nach dem Motto, by the way wir können auch Deutsch sprechen ;) Dann is noch ein Deutscher in meiner Gruppe (ja man wird sie nicht so einfach los!!), 2 Kanadierinnen, Rest Amis, wobei halt meist mit asiatischen Wurzeln. Über das was ich in der Arbeit mache erzähl ich jetzt mal nix, weil die meisten sowieso nix damit anfangen können... es geht um Systemtest und -verifikation von programmierbaren Computerchips (sog. FPGAs)... mehr sog i net!!

Hab seit ich hier angekommen bin ziemlich viel um die Ohren gehabt. Wie schon erwähnt erst mal Wohnungssuche, dann war das Zimmer natürlich unmöbliert und ich bin insgesamt 3 mal zu 2 versch IKEAs (ja die gibts hier auch!!) gefahren bis ich alles beisammen hatte (naja, viel is es ja net... ein Schreibtisch, ein Stuhl, ein Bett und ein Nachtkastl). Dann natürlich ein Haufen Papierkram bei der Firma zu erledigen, Bankkonto eröffnen und und und. Gestern hab ich mit meinem Führerschein angefangen, weil wenn man in CA arbeitet oder studiert und Auto fahren will, muss man einen kalifornischen Führerschein machen laut Governor Schwarzenegger. Hatte gestern den schriftlichen Test und man des is einfach zuuu easy. Sogar den Part, der mir am meisten Sorgen bereitet hat, nämlich den Sehtest, hab ich bestanden... hahaha!!! Im Nachhinein betrachtet wars am schwierigsten meine Größe und mein Gewicht von cm in feet und inches bzw kg in lbs (pounds) umzurechnen, da hatte ich nämlich keine Ahnung, aber zum Glück hatten die ne Tabelle da (hoch lebe das metrische System!!). In 3 Wochen hab ich dann den Fahrtest, aber der soll noch einfacher sein... 2 mal um den Block fahren, einparken und fertig. Mal sehn, will mein Maul ja nicht schon vorher aufreissen! Tja und der ganze Spaß kostet dann insgesamt lächerliche 28 US-$... ein Witz im Vergleich zu den Gesamtkosten und dem Aufwand in Deutschland. Als nächstes steht jetzt noch ein Autokauf auf dem Plan, weil hier doch alles sehr weit auseinander liegt und außerdem möcht ich ja auch was vom Land sehn!

Von San Jose an sich hab ich noch nicht so viel gesehen, war wie gesagt sehr beschäftigt. San Jose hat ca. 1 Mio Einwohner und ist nach LA und San Diego die drittgrößte Stadt in CA, wie gesagt sehr weitläufig und viele highways mit teilweise 5 Schichten oder so übereinander bei Kreuzungen... echt lustig. Das Wetter is einfach nur bombastisch, haben so um die 25°C tagsüber, morgens und abends is a weng kühler... noch kein einziger Tropfen Regen seit ich angekommen bin und immer Sonnenschein... so kanns bleiben, einfach genial!! Es regnet auch generell nicht viel hier, weil San Jose zwar auch noch an der SF-Bay liegt, aber im Gegensatz zu SF weiter im Landesinneren und
durch eine Hügelkette wind- und regengeschützt vom Pazifik getrennt.

So, das solls jetzt auch erstmal gewesen sein, Fotos werd ich nachreichen! Viel Spaß auf der Wiesn, trinkts a Mass für mich mit (oder 2 oder 3)... vermiss das gute Augustiner jetzt schon!!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Abreise und Fazit

Etwas stressig wurde dann die Abreise. Bin mehr oder weniger 3 Tage lang nur on the road (oder in the air) gewesen. Erstmal mit dem Bus von Boston wieder zurück nach NYC. Von NYC mit dem Flieger nach Chicago. Von Chicago mit dem Bus nach Madison. In der Nacht angekommen, schnell Koffer gepackt, am nächsten morgen dann von Madison via Chicago nach München geflogen. Das war mal mega anstrengend!!

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass ich wohl in den 4 einhalb Monaten die absolut geilste Zeit meines Lebens verbracht habe. Ich hab sehr viele nette Leute aus fast allen Teilen der Erde kennengelernt, Freundschaften geschlossen, viel von den USA gesehen und ein doch überraschenderweise sehr anderes Studiensystem und Studentenleben kennengelernt. Im Nachhinein betrachtet ist die Zeit einfach wie im Flug vergangen und es bleiben einem nur noch die Erinnerungen an diese Wahnsinnszeit zurück. Ich bin ja eigtl nicht der sentimentale Typ, aber der Abschied von all den Leuten, die ich dort getroffen hab, war schon schwer, v.a. weil ich weiß, dass ich wohl einige nie wieder sehen werde und schon gar nicht unsere ganze Truppe auf einem Haufen. Aber that's life, alles geht einmal zu Ende und mit diesem Post ist auch dieses Kapitel hier für mich abgeschlossen. Hoff es hat euch Spaß gemacht, das ganze hier ein bißchen zu verfolgen, auch wenn ich eher ein katastrophaler blogger bin!!


The End

Boston

Wir sind zu dritt für nen 2-Tages-trip von NYC nach Boston aufgebrochen und ich muss sagen, es hat sich allemal gelohnt! Boston ist mal ganz anders als all die anderen Städte, die ich davor in den USA gesehn hab! Erinnert eher an ne Stadt in Südengland mit viel Backstein etc. Liegt wohl daran, dass Boston eine der älteren Städte in den Staaten ist und die Architektur zumindest teilweise sehr an die Europäische erinnert!

Boston liegt nur durch einen Fluss getrennt direkt neben Cambridge. Dort sind zwei sehr berühmte Unis untergebracht, nämlich zum einen das eher für Ingenieuere/Naturwissenschaftler interessante MIT und zum anderen die weltberühmte Harvard University! Das war auch unser Programm für diesen Nachmittag.

Haben zuerst das MIT angeschaut. Ist natürlich mal wieder typisch für die nerds gibts hässliche Gebäude, eher so Betonklötze wies Katherl oder die TechFak in Erlangen. Nur ein Gebäude war richtig stylisch und modern, das könnt ihr auch auf den Fotos sehen. Hernach gings weiter nach Harvard und Harvard is mal richtig cool. Wie oben schon erwähnt, besteht der Campus aus lauter schönen Backsteingebäuden, es sind nette Bars und Cafes außenrum, schaut einfach nur gemütlich aus und lässt sich bestimmt gut dort studieren (wenn man sichs leisten kann)! Boston ist eh die Stadt in den USA mit der höchsten Studentenanzahl, 200000 Studenten bei 700000 Einwohnern und über 70 Colleges bzw. Institute im Großraum. Net schlecht, da sollte wohl einiges abgehn was das Nachtleben betrifft. Jedoch wurden wir da etwas enttäuscht. Anscheinend waren wohl alle Studenten zwischen Weihnachten und Neujahr nicht in Boston, denn wir waren in so ziemlich jeder Bar fast die einzigen Gäste! Egal!!

Am nächsten Tag, sind wir dann den freedom trail abgelatscht. Das is mal ne kluge Idee, es handelt sich dabei um ne rote Linie die auf den Boden aufgezeichnet ist und die dummen Touris an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführt. Ganz nach meinem Geschmack, Gehirn aus und einfach der roten Linie folgen und fleißig nach links und rechts schauen ;) ! Nach dem fredom trail haben wir uns noch das Museum of Science reingezogen und sind dann nochmal in ne Bar zum Abschied eingekehrt, bis uns unser Bus dann um Mitternacht wieder Richtung NYC gebracht hat!

Boston

New York, New York

Erstmal vorweg, New York ist einfach Wahnsinn. Wollte da ja schon immer mal hin und ich muss sagen ich bin einfach nur begeistert von der Stadt. Und New York an Weihnachten ist halt nochmal was ganz Besonderes!

Okay, let's go! Bin am Abend am Flughafen JFK in New York angekommen und dann erst mal ne Stunde mit dem Zug nach Manhatten gefahren. Dort hab ich dann mein hostel bezogen, welches von der Lage her eigtl. ganz günstig war, zwischen Central Park und Broadway, 10 min mit der U-Bahn vom Times Square entfernt! Am Abend hab ich mir dann noch den Times Square und den Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center angeschaut. Danach gings mit ein paar Leuten, die ich aus Madison kannte und auch zur gleichen Zeit in NYC waren ab nach Greenwich in ne Bar auf ein paar Bier.

Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen! Hab erst mal die Gegend um den Times Square abgeklappert, waren unter anderem im Toys'r'us, wo es ein Riesenrad innerhalb des Gebäudes gibt. Da das Wetter nicht allzu besonders war an diesem Tag, haben wir uns entschieden das Guggenheim Museum anzuschauen. Wollt ja schon immer mal diese Spirale aus Men in Black sehen, wo Will Smith das Alien verfolgt! Für Kunstfans is das auch sicher interessant, sind einige Kandinsky und Picasso Bilder ausgestellt. Ich kann damit eher weniger anfangen, aber wie gesagt, die Spirale hat mich eh mehr interessiert ;) ! Sind anschließend dann durch den Central Park wieder Richtung Manhatten geschlendert und sind dann den Weg vom Madison Square Garden über Empire Sate Building, Grand Central Terminal bis hin zum Chrysler Building abgelaufen.

Am nächsten morgen gings dann schließlich wieder zum Rockefeller Center und diesmal auch hinauf. Das war mein erstes highlight in NYC. Der Ausblick vom Rockefeller Center ist wirklich fantastisch. Man hat nen super Blick auf den Central Park, Empire State Building und den Rest von Manhatten. Das Wetter war gottseidank an dem Tag auch noch herrlich, von dem her war das echt ein super Erlebnis. Irgendwann mussten wir dann aber auch wieder runter! Haben uns dann noch die St. Patricks Cathedral angeschaut und sind anschließend mit der Fähre nach Staten Island rüber gefahren. Die Fähre war umsonst und führte uns an der Freiheitsstatue vorbei, deswegen haben wirs auch gemacht. Ansonsten gibts auf Staten Island nix besonderes. Sind auch mit der ersten Fähre dann gleich wieder zurückgefahren. Bin danach noch bei Dämmerung am Ground Zero, dem Tor zu Manhatten und der Brooklyn Bridge vorbeigezogen und auch dieser Tag war zu Ende.

Mal wieder früh aufgestanden, wollten wir die Fähre nach Liberty Island nehmen um die Lady aus nächster Nähe zu beobachten. Hat aber leider nicht geklappt, da es Weihnachten war und da so ziemlich alles in NYC zu hatte, außer die Geschäfte die von Chinesen betrieben wurden, die feiern ja kein Weihnachten. Sind dann über den Battery Park in die Wall Street gegangen. Von der Wall Street gings dann ans Navy Pier und dann ab auf die Brooklyn Bridge. Das war mein zweites persönliches highlight. Brooklyn Bridge is auch einfach nur genial. Der Ausblick auf Manhatten ist super und keine Ahnung, ist einfach ein gutes Gefühl da oben zu stehen! Weiter gings dann in Richtung Chinatown und anschießend zum Flat Iron Building. Danach stand noch ein Besuch der Eisfläche im Central Park auf dem Programm. Auf dem Rückweg bin ich dann die 5th Avenue entlang gegangen, vorbei an etlichen Nobelboutiquen, dem Trump Tower und St. Patricks Cathedral. Den Abend hab ich schließlich mit Freunden in Brooklyn verbracht, war ja wie gesagt Weihnachten und wir haben dort in deren Appartment zu Abend gegessen und den Tag ausklingen lassen!

Am nächsten morgen sind wir (mal wieder) früh raus, denn wir, also ich und 2 Kumpels, haben uns spontan entschieden nen Abstecher für 2 Tage nach Boston zu machen. Is 4 Stunden mim Bus von NYC entfernt und wurde uns von etlichen Leuten empfohlen, aber dazu mehr im nächsten Eintrag!

Hier gibts nun die ganzen New York pics:

New York

Good Bye Parties

Ja Parties, nicht Party! Haben es zum Ende hin natürlich nochmal ordentlich krachen lassen! Die erste Good Bye Party gabs ungefähr ne Woche bevor ich aus Madison abgereist bin, weil sich da schon die ersten auf den Heimweg gemacht haben! Waren erst zusammen Essen (ca. 40 international students) und haben danach natürlich gescheit gefeiert. Und weil ja die Bars um 2 Uhr zumachen gings hernach noch im Saxony, dem Appartmentkomplex wo ich und die meisten internationals gewohnt haben, weiter. Die nächste Party stieg dann ne Woche später, haben mal wieder die Bars besucht und ordentlich auf die Pauke gehauen und dann seht ihr schließlich noch Bilder von meinem allerletzten Abend in Madison. Sind noch bis 2 Uhr in der früh fuadgegangen, danach haben wir den ersten Schwung Leute zum Bus gebracht, die den Bus um 2:30 Uhr nach Chicago zum Flughafen genommen haben. Und ich selber schließlich hab dann den Bus um 5 Uhr morgens genommen, ebenfalls nach Chicago mit dem Reiseziel New York City, wo ich meine letzte Woche in den USA verbracht habe. Hier nun die pics von den diversen Abschiedsparties:

Good Bye Parties

Party!!

So, passt jetzt zwar chronologisch nicht ganz rein, aber egal! Hier mal eine kleine Auswahl an Party Bildern, sei es von den Bars, House parties oder whatever:

Nightlife

Ice Hockey

So es wird Zeit meinen angefangenen blog hier endlich zu vervollständigen. War praktisch nach unserem Thanksgiving-Ausflug im Dauerstress. Es standen in jedem Fach die final projects und dann natürlich die final exams an und ich bin mal überhaupt nicht dazugekommen hier was zu posten. Naja, und nach meiner Ankunft in Deutschland hab ich auch erstmal Fotos aussortiert, viiiieeeel geschlafen und gefaulenzt. Aber jetzt und heute werd ich den Rest, den ich noch von meinem Semester in den USA zu berichten habe hier posten um dieses Kapitel (bedauerlicherweise) endgültig abzuschließen!

Doch nun zum Thema, denn: wenn du wissen willst, was ich mein, solltest auch du dabei sein beim HOCKEY!! ja, und ich war dabei. Haben eine ziemlich beeindruckende Mehrzweckhalle an der Uni, das Kohl Center. Ist mittlerweile 10 Jahre alt, also ziemlich modern und fasst bei Eishockeyspielen 14000 Zuschauer und bei Konzerten und Basketballspielen ca 17000 Zuschauer. Da kann die Saturn-Arena mal einpacken!!


Haben uns das Eishockeyspiel gegen St. Cloud angeschaut (an dieser Stelle schöne Grüße an Tobi!). Es finden an einem Wochenende immer 2 Spiele gegen dieselbe Mannschaft statt, da ja die Entfernungen in der Regel doch etwas größer sind als in Deutschland. Das erste Spiel haben wir 3:2 gewonnen und das zweite Spiel, welches ich gesehen habe, haben wir 4:3 gewonnen (sorry Tobi ;)) . Leider waren die Ränge nur spärlich besetzt, da es an diesem Abend extrem viel Schnee gab und die Leute es anscheinend vorgezogen haben zuhause zu bleiben. Nichtsdestotrotz war die Stimmung gut, obwohl da bestimmt noch einiges mehr bei ner ausverkauften Bude gegangen wäre!! Alles in allem ein sehr cooles Erlebnis - schade, dass ich nur ein Spiel gesehen hab! Hier die pics dazu:

Ice Hockey