Death Valley und Devil's Postpile, Tag 7:
Die Strecke von Las Vegas nach San Francisco is ziemlich lang und nicht besonders gut ausgebaut, dafür gibt es aber jede Menge zu sehen auf dem Weg. Haben unsere Route deshalb mitten durchs Death Valley gelegt, das ist eine Wüstengegend in Californien und der Ort mit der heißesten jemals gemessenen Temperatur in den USA sowie der am tiefsten gelegene Ort in ganz Amerika (85 Meter unter dem Meeresspiegel) ...
... Der Ort wird auch Badwater genannt, weil das bisschen Wasser, das es hier gibt einen dermaßen hohen Salzgehalt hat, dass es absolut ungenießbar ist. Sind dann noch fleißig durch die Wüste gekurvt, durch Schluchten gewandert und im Sand rumgestapft. Ist schon beeindruckend wie vielfältig die Natur in Kalifornien ist, denn kaum 2-3 Autostunden entfernt, zeigt sich die Natur von einer ganz anderen Seite. Über zahlreiche Pässe aus dem Death Valley wieder raus Richtung Hochgebirge, der Sierra Nevada, ist auf einmal wieder alles grün. Unser zweiter Zwischenstopp war kurz vor dem Yosemite National Park, bei Devil's Postpile. Das ist eine Art Mini-National Park in der Nähe eines Skigebietes, der für seine sechseckigen Steinsäulen bekannt ...
da es schon spät war, haben wir beschlossen erst am nächsten morgen in den Yosemite zu fahren. Hier noch ein paar Bilder...
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| California Roadtrip - Death Valley, day 7 |
Yosemite National Park, Tag 8:
Also ich hab mir so nen National Park ja immer ganz anders vorgestellt, dachte immer des is halt mehr oder weniger irgendwie ein überschaubares Fleckchen Grün für das man Eintritt bezahlen muss. Hab die Dimensionen aber total unterschätzt, war aber klar sind ja schließlich in Amerika. Um den Yosemite einmal zu durchqueren braucht man schon mal locker 3 Stunden, sind halt lauter Passstraßen, die irsinnig viel Spaß machen zu fahren, trotz Automatik ;) Und wenn man im Park ein paar Touren machen will, dann sollte man auch seeehr viel Zeit einplanen, weil die meisten Aussichtspunkte mit einem Fußmarsch zwischen 2 und 12 Meilen vom jeweiligen Parkplatz/Bus-shuttle aus verbunden sind. So viel Zeit hatten wir nicht, deshalb haben wir ein Schnellprogramm gemacht. Was sich aber auf jeden Fall gelohnt hat, war der Glacier Point, des ist ein Aussichtspunkt im Yosemite. Man muss zwar wieder nen 45 Minuten Pass irgendwo hochfahren, aber seht selbst ...
... man hat einfach nen Wahnsinns-Ausblick aufs Yosemite-Valley! Haben noch mehr oder weniger den ganzen Nachmittag im Yosemite verbracht um dann am Abend wieder in die Zivilisation nach San Francisco zurückzukehren!
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| California Roadtrip - Yosemite, day 8 |
San Francisco, Tag 9:
San Francisco ist echt ne tolle Stadt, hat mir wesentlich besser gefallen als LA, ist auch viel besser zu Fuß oder mit Cable Car oder Bus zu meistern, was in LA ja mal gar nicht geht. Ohne Auto, no chance!! SF hat nen ganz besonderen Charme, ist mitten auf ein paar Hügel gebaut und liegt direkt in einer Bucht am Pazifik. Das hat allerdings den Nachteil, das es am Abend schlagartig, so ab 6 sehr kalt wird, da geht dann nix mehr mit T-shirt und kurzer Hose, wie in LA, da kannst den ganzen Tag und die ganze Nacht in Shorts rumrennen. Und es war auch meistens sehr windig, naja ne Bucht halt. Die Golden Gate Bridge hing auch meistens zumindest teilweise im Nebel, weswegen wir da nicht wirklich ein tolles Foto haben. Was gibt es in SF zu sehen!? Erst mal, unsere Jugendherberge war echt gut gelegen, paar blocks vom Union Square entfernt und von da aus kann man eigentlich alles bequem erreichen. Haben uns natürlich Downtown angeschaut, wo eigentlich wie in jeder Großstadt die hohen Skyscraper der Banken rumstehn. Sind an der Uferpromenade spazieren gegangen. Und was man natürlich auf jeden Fall machen muss ist Cable Car fahren. Haben nen super Platz erwischt, nen Stehplatz an der Seite ganz vorne, also man hängt quasi so an der Seite von dem Ding dran, echt lustig. Hat mich irgendwie an Schlepper beim Skifahren erinnert, wenns dann die fetten Hügel hoch geht, aber echt cool!
Mit dem Cable Car angekommen, sind wir dann am Pier der Fisherman's Wharf entlangspaziert, haben uns die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz vom Ufer aus angeschaut und sind auf dem Rückweg nach Hause durch Chinatown spaziert.
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| California Roadtrip - San Francisco, day 9 |
San Francisco, Tag 10:
Haben an diesem Tag erst mal ordentlich ausgeschlafen, weil wir am Vortag a weng mit den andern hostel-Gästen gefeiert ham. War echt lustig, v.a. die Italiener, der Lieblingssatz von denen - "it's no possible" und dazu noch natürlich die typische Handbewegung ;) Sind ein bisschen durch die Gegend gezogen, durch schöne Wohnviertel, Parks bis zur Golden Gate Bridge und dem Golden Gate Park, und zur berühmten Lombard Street, eine Straße mit einem Gefälle von 27%, die deshalb damals durch 8 Kehren entschärft wurde. Ich glaub die zulässige Geschwindigkeit war 5mph als wir sie heruntergefahren sind.
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| California Roadtrip - San Francisco, day 10 |
Highway No.1, Tag 11:
Tag 11 war mehr oder weniger ein Transfertag von San Francisco die Küste entlang auf dem wunderschönen Highway No. 1 zurück nach LA. Am Morgen war es erstmal sehr kalt und trüb aber das ist das typische Wetter in der Bay-Area an der Küste rund um San Francisco, aber je weiter nach Süden wir kamen desto besser wurde das Wetter und der sunshine state hat sich mal wieder von seiner besten Seite gezeigt! Die Fahrt auf dem Highway No. 1 ist einfach ein Traum. Die Straße geht fast ausschließlich an der Pazifikküste entlang und man kann auf zahlreichen Zwischenstopps und Aussichtspunkten die Gegend genießen.
Haben Spaziergänge in die angrenzenden Wälder gemacht, uns Wasserfälle angeschaut oder einfach nur den Ausblick genossen und natürlich nicht zu vergessen, während der Fahrt: Mad Caddies - Ridin' for a fall auf Anschlag gedreht und mitgesungen. Das war vielleicht geil, ich liebe Kalifornien! An dieser Stelle sollte auch mal unser treuer Weggefährte erwähnt werden, der uns nie im Stich gelassen und uns sicher über die steilsten Pässe im Yosemite und durch den heißen Asphalt im Death Valley gebracht hat, danke VW Golf ...
Weiter Richtung Süden mehren sich dann die Strände an der Küste. Überall surfen die Leute und hängen ab, einfach traumhaft! Dann wurde es langsam dunkel und es war an der Zeit eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen, um den Rest der Strecke am nächsten Tag in Angriff zu nehmen. Dachten uns Santa Barbara wär doch ganz nett, naja war aber leider das letzte Ferienwochenende für die amerikanischen kids und deshalb war alles ausgebucht und wenn was frei war, dann sauteuer. Deshalb konnten wir uns Santa Barbara leider nicht anschauen und sind stattdessen in den nächsten Ort gefahren und haben in einem Motel übernachtet.
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| California Roadtrip - Highway No. 1, day 11 |
Los Angeles, Tag 12:
Auf unserem restlichen Weg nach LA sind wir noch in Malibu am berühmten Malibu Beach angehalten. Naja, das war vielleicht mal ein Reinfall. Der Beach is überhaupt nix besonderes und am Highway No. 1 gabs viel schönere Strände. Aber in Malibu sind ja die Promis, die kriegt man aber eh nicht zu Gesicht, weil die ihren eigenen abgesperrten Privatstrand haben. In LA ham wir uns dann erstmal ausgeruht und sind an den Venice Beach gefahren, waren beide total müde von den anstrengenden Tagen zuvor und wollten einfach nur chillen. Venice Beach ist eigtl ein cooler Platz, an diesem Tag war gerade ein Streetball-Spiel am Strand mit Musik und Cheerleader, war echt ganz nett. Dann gings wieder zurück in die Jugendherberge und es hieß langsam aber sicher Abschied nehmen von California, schluchz, denn am nächsten Tag um 6 in der früh startete schon wieder mein Flieger zurück nach Madison, wo ich vor ca. 2 Wochen nach CA aufgebrochen bin und es erwartete mich ein ganz anderes, aber mindestens ganauso so aufregendes und tolles Kapitel meines USA-Aufenthalts ...









