Sonntag, 26. Juli 2009

HAWAII 2

Weiter gehts... am nächsten Tag stand dann ein Schorchel-Ausflug auf dem Programm. Ich war ja vorher noch nie in meinem Leben Schnorcheln und deshalb scho a weng skeptisch ob des was taugt, aber ich muss sagen das macht echt Spaß. Sind mit nem Katameran, der ca 150 Leute gefasst hat losgebraust. Organisation war wieder ziemlich gut, Frühstück, Mittagessen, Drinks (Mai Tais!!) war alles inklusive an board. Erste Station war die Vulkankraterinsel Molokini, die Mauis Westküste vorgelagert ist. Hier ist ne Luftaufnahme (von Wikipedia geklaut):



Nach ner kurzen Einweisung gings ab in die Flossen und rein ins Wasser. Bin mir ziemlich sicher, dass es noch wesentlich bessere Schnorchel spots gibt. Bis auf ein paar bunte Fischlein gabs nämlich auch nicht soooo viel zu sehen dort. War aber trotzdem ganz cool v.a. weil ich das ja vorher noch nie gemacht hatte.

Danach gings dann weiter zur zweiten Station namens turtle town und wie der Name schon sagt sind dort Schildkröten die Hauptattraktion, und zwar riesige!! Leider haben wir schon alle Fotos auf unserer Einweg-Unterwasserkamera verschossen gehabt. Das war nämlich phänomenal. Insgesamt sind mir drei turtles über den Weg geschwommen, für kurze Zeit waren zwei sogar nebeneinander. Und scheu sind die auch net, man kann ziemlich nah an die ran, fast sogar anfassen (obwohl das verboten ist!!). Die eine Schildkröte is sogar so nem kleinen Bimpf in die Seite geschwommen und der hat des nicht mal gepeilt. Muss schon sagen, das sind echt coole Tiere, wie die den ganzen Tag einfach nur gechillt im Wasser floaten... so ein Leben könnt ich mir auch vorstellen!! So ungefähr schaut das Ganze aus (Foto is auch wieder geklaut):



Nach dem Ausflug sind wir dann wieder ins Auto gesprungen und Richtung Süden der Insel gefahren und haben dort noch weitere Strände (big beach und little beach) angeschaut und den Tag ganz relaxed ausklingen lassen. Und hier gibts das ganze in Form von Bildern (diesmal selbst geschossene!!):

Molokini & South Maui

Mittwoch, 22. Juli 2009

HAWAII

und dann war es endlich soweit!! unsere firma hat entscheiden für ne woche dicht zu machen und das habe ich natürlich gleich genutzt um zu verreisen... der ursprüngliche Plan war ja nach Florida zu fliegen und dort ne Woche rumzureisen. Dann hab ich mir aber irgendwie Hawaii in den Kopf gesetzt und da es preislich kein großer Unterschied war, is es dann schließlich Hawaii geworden. Und das war ein Wahnsinnsurlaub. Nachdem ich dann meinen deutschen Arbeitskollegen Carsten, der eigtl für die Woche nach Minnesota fliegen wollte, lange genug neidisch gemacht hatte, hat er sich kurzerhand entschlossen mit nach Hawaii zu kommen.

Na gut dann fangen wir mal mit Tag 1 an. Es ging los vom San Jose Airport mit Hawaiin Airlines richtung Honolulu auf der Insel Oahu. Von da sind wir mim shuttle dann zu unserem Hotel in Waikiki gefahren und haben den Rest des Tages am Strand / im Wasser verbracht und in der Tiki Bar, wo wir uns offiziell unsere ersten Mai Tais genehmigt haben (und es folgten noch so einige in diesem Urlaub haha... aber dazu später mehr). Generell lässt sich sagen, dass Waikiki sehr sehr touristisch ist. Am Strand steht auch ein Bettenbunker neben dem anderen. Sooo toll hat mir das ganze nun auch wieder nicht gefallen, aber es war schon ganz okay. Immerhin war dort einiges geboten, es gibt etliche Restaurants und Bars, obwohl wir am Abend unsere Mühe hatten was zu finden, wo ordentlich Party war. Sind dann schließlich doch wieder in der Tiki bar gelandet und bei ein paar Mai Tais hat uns dann der barkeeper ein paar tipps gegeben. Sind dann nochmal losgezogen in nen club und nach zwei weiteren long islands war dann eh schicht im schacht und der erste Abend war vorbei.

Am nächsten morgen gings dann früh raus und mit dem Flieger weiter auf die Insel Maui (ca ne halbe Stunde). Und Maui ist einfach nur ein Traum, ich hab jetzt schon fernweh!! Am Flughafen angekommen haben wir uns dann unseren Mietwagen, nen quietschgelben Jeep Wrangler abgeholt. Auf der ganzen Insel sieht man eh fast ausschließlich Mietwägen, die sich dann zum großen Teil in Jeep Wrangler und Ford Mustang aufteilen, echt lustig anzusehen. Weiter gings dann zu unserer Unterkunft in Lahaina. Hatten ein Appartment direkt in Lahaina gebucht, 2-3 blocks entfernt von der Promenade. Das Appartment war super in Schuss und cool eingerichtet und wurde erst kürzlich renoviert... die Lage war einfach traumhaft weil man locker zu Fuss zur Promenade laufen konnte, wo es dann auch einige Restaurants und Bars etc gab. Dennoch hat Lahaina nen komplett anderen Charme im vegleich zu Waikiki, wo alles nur Hochhäuser sind. Lahaina ist total gemütlich und relaxt, einfach nur ALOHA!! Hat mir wahnsinnig gut gefallen. Nachm einchecken haben wir kurz den Pool abgecheckt und sind dann wieder ins Auto gesprungen und an der Küste entlang richtung Norden, wo es einfach nur unglaublich schöne Strände und Buchten gibt. Echt klasse!! Haben einige Strände und Buchten abgeklappert und sind dann nach Sonnenuntergang wieder zurück ins Appartment. Am Abend noch nen Happen gegessen und ab ins Bett, schließlich war am nächsten Tag wieder volles Programm.

West Maui

to be continued ...

Rafting

Die Woche drauf gings dann in ner Gruppe von 6 Leuten zum raften und ich muss sagen das war ne riesen Gaudi. Hatten ein komplett package gebucht mit 2 Übernachtungen auf dem dazugehörigen Campground + Verpflegung inklusive. Organisation des gesamten Trips war echt super. Sind am ersten Tag spät Abends angekommen (location war Kings River nähe Kings Canyon NP). Danne erst mal Zelt aufgeschlagen und ein paar Bierchen gezischt und dann aber auch früh ins Bett um am nächsten Tag fit zu sein. Wetter war übrigens super, man brauchte keine wetsuits oder ähnliches.

Nach dem Aufstehen gabs erst mal Frühstück und ne kurze Einweisung und dann gings ab in die Busse, die uns zu unserem Startpunkt gekarrt haben. Ha, das waren diese coolen Schulbusse wie man sie aus den Hollywoodfilmen kennt. Im Bus wurde dann erst mal ne Wasserschlacht gestartet, so dass wir schon vor dem Raften klatschnass waren, aber geil wars!! Und dann gings auch schon ab in die rafts, ne kurze Einweisung von unserem guide bekommen und dann hat sich der ganze Trupp in Bewegung gesetzt. War ne ziemlich große Truppe mit über 10 rafts. Nachteil dabei war dass man da natürlich in der Gruppe bleiben muss, das heisst es wurde mehr oder weniger ein einheitliches Tempo angeschlagen. Aber an sich hat das ganze voll Spaß gemacht. Hatten nen Kategorie 3 Fluss, da gabs dann schon ein paar gute Stromschnellen. Haha, das beste war sowieso als wir schon nach 1-2 Minuten den ersten Mann über Bord hatten (sorry Carsten!!). Mittags haben wir dann auf ca halber Strecke halt gemacht und haben Snacks bekommen. Ausserdem gabs an unsere Anlegestelle noch nen coolen Wirbel im Fluss, da konnte man dann quasi einmal im Kreis schwimmen bzw sich treiben lassen und is dann wieder am Ufer angekommen... naja nicht alle. Einer von uns musste mim Seil in ein Boot gezerrt werden, weil er sonst zu weit abgetrieben wäre (sorry Carsten!! haha). Nachm Futtern gings dann weiter flussabwärts bis wir unseren Endpunkt erreicht hatten. Ich muss sagen das hat echt Spaß gemacht und is ein gutes workout... nächstes mal würd ich aber ne höhere Kategorie nehmen, weil teilweise gabs schon Passagen wo man nicht viel machen musste. Nachm raften haben wir uns dann erst mal unsere Alkoholvorräte geschnappt und haben es uns aufm Campingplatz gemütlich gemacht. Mit Bier und Jägermeister war das dann auch ein feuchtfröhlicher, sehr lustiger Abend. Joe hat es dann auch noch geschafft sich seinen pinky in der Autotür einzuklemmen... der hat geblutet wie ne aufgespiesste Sau, hat ihm aber nicht viel ausgemacht... naja Alkohol betäubt ja bekanntermaßen.

Am nächsten morgen (mit ordentlich Kopfschmerzen) sind wir dann mit einem der guides mit dem wir Vorabend a weng gebechert hatten zu ner coolen Stelle des Flusses gefahren, wo es nen kleinen Wasserfall gab und man schwimmen konnte. War echt cool, weil des keiner kennt und keine Menschenseele dort war (ausser ein paar Klapperschlangen). Das war echt ne gute Erfrischung nach den Strapazen des Vortags. Jo, und dann gings auch schon wieder zurück Richtung Heimat. Hab davon nicht so viel mitbekommen, weil ich die meisste Zeit geschlafen hab. Aber war ein total geiles Wochenende!! Die Fotos gibts hier:

Rafting - Kings River

Redwood National Park

Es wird mal wieder Zeit hier a bissl was zu posten (mann, wenn ich nur nicht sooo faul wär!!). Is jetzt auch schon wieder ne weile her, aber Anfang Juni gings ab in den Norden von Kalifornien ins Redwood Gebiet. Wetter war leider an diesem WE nicht so toll... war die meiste Zeit neblig und bedeckt. Dennoch hat sich der Trip mal wieder voll gelohnt. Sind durch die Avenue of the Giants gefahren und dann Richtung Küste in den Redwood National Park. Besonders viel gibts eigentlich auch nicht zu berichten. Wir hatten nen ziemlich coolen Campingplatz, wo wir auch gleich mal die bayerische Flagge gehisst haben. Sonst haben wir uns noch den Fern Canyon angeschaut, einige Roosevelt Elche rumlaufen oder rumstehen sehn und am Ende schließlich noch a weng am Strand gechillt. Zurück gings dann auf dem Hwy 1 mit etlichen Zwischenstopps... und das war ein richtiges Abenteuer. Als es langsam dunkel wurde sind uns bestimmt ein dutzend Rehe auf die gesamte Strecke gesehen vors Auto gelaufen. Das wir da kein einziges erwischt haben, war wohl mehr als Dusel. Naja nix passiert, aber Hwy 1 im Dunkeln is net soooo ratsam! Zieht euch die pics rein:

Redwood National Park

Sonntag, 31. Mai 2009

Kings Canyon und Sequoia National Park

Letztes WE waren wir dann wieder zu dritt beim Campen im Kings Canyon / Sequoia National Park. Zuerst gings zum Kings Canyon... allein schon die Anreise ist ziemlich beeindruckend, wenn man über sich schlängelnde Passstrassen bis hinab in den Kings Canyon fährt. Amersten Tag war eher chillen aufm Campingplatz angesagt mit (mal wieder) reichlich Bier, Jägermeister und Steaks. Wenn ich schon nicht bei RIP dabei sein kann, dann muss ich halt zumindest das Camping Flair hier selber gestalten. Am nächsten Tag sind wir dann zum hiken aufgebrochen, waren roundtrip so ca 10 Meilen. Es ging den kings river etlang oder besser gesagt hinauf Richtung Gipfel, zu ner Stelle die mist falls genannt wird. War echt cool, das war wie Regen da oben, ich war zielich nass durch die Gischt, die der mini-Wasserfall da erzeugt hat. Aufm Rückweg hat dann auch noch ne Klapperschlange unsere Weg gekreuzt. Achja und Bären gibts dort auch, haben aber leider (oder gottseidank) keinen gesehen. Aber man muss auf dem Campground z.B. alles Essen immer in der dort festverankerten Bärenbox verstauen, die kann der Bär nämlich nicht öffnen. Auf den Infotafeln gibts dann auch Fotos wie ein Bär z.B. auch in ein Auto eingedrungen ist um an Futter zu gelangen.

Kings Canyon National Park


Am letzten Tag gings dann in den Nachbarpark, den Sequoia National Park. wo es die Riesenbäume gibt. Es sind zwar nicht die höchsten Bäume, das sind die Redwoods die an der Küste wachsen, aber dafür sind sie vom Volumen her viel mächtiger und immer noch ziemlich hoch. Ich hab mal versucht einen zu umarmen... hat nicht ganz geklappt, schaut aber putzig aus!! Und dann sind wir natürlich auch durch den in den Baum gesägten Tunnel durchgefahren.

Sequoia National Park

Lava Beds and Burney Falls

Weiter gehts: Bin übers WE mit Carsten und Tobias zum Lava Beds National Monument gefahren, das ist eher im Landesinneren von Kalifornien Richtung Norden an der Grenze zu Oregon. Auf dem Hinweg sind wir am Mount Shasta vorbeigefahren wo es noch ordentlich Schnee gibt aufm Gipfel und wir sind durch ein kleines beschauliches Örtchen, das auf den Namen Weed hört durchgefahren. Der Name ist auch gleichzeitig wohl die grösste Touristenattraktion in dem Kaff, an jedem Orstschild haben wir Leute auf der Durchfahrt anhalten sehn, die Fotos gemacht haben lol. Ich hab natürlich auch welche gemacht ;)

Lava Beds selbst is eine eher karge Gegend mit etlich unterirdischen Hählen. Entstanden ist das Ganze durch Vulkanausbrüche und die fliessende Lava hat dann diese Höhlen geformt. Und somit war ich dann auch zum ertsen mal in meinem Leben caving, wie der Ami sagt. War ziemlich beeindruckend und auch etas unheimlich, haben uns in der zweite Höhle die wir besucht haben auch beinahe verlaufen. Viele Leute waren auch nicht da, meist hatten wir die komplette Höhle für uns allein, das is dann schon etwas unheimlich. Wenn man die Taschenlampe ausmacht sieht man halt so rein gar nichts mehr!

Nach einer Nacht im Zelt und reichlich Bier und Jägermeister gings dann wieder ab auf den Rückweg. Wollten dann noch bei nem etwas höher gelegenem See vorbeischauen, aber mussten dann feststellen, das auf der Straße noch teilweise ziemlich viel Schnee lag und deshalb umkehren. Aber geiles Gefühl, die Sonne knallt runter, ich hatte flip flops short und t-shirt an und ich steh Mitte Mai im Schnee. Wahnsinn!!

Mt Shasta & Lava Beds National Monument


Weiter gings dann zum McArthur-Burney Falls State Park. Wie der Name schon sagt gibts da nen Wasserfall und nen ziemlich coolen See.

McArthur-Burney Falls State Park


P.S. auf einem Foto kann man übrigens nen Skorpion in der Pissrinne aufm Klo am Campingplatz sehen. Der hat was auf die Mütze bekommen haha!!

Big Sur

Anschliessend folgten drei sehr coole Camping trips mit meinem Arbeitskollegen Carsten und die letzten beiden zusätzlich mit seinem Bruder Tobias, der zu Besuch war. Erst mal vorab... Carsten hat ja das coolste Gefährt ever... ein VW Camper Van, das is so genial das Teil. Is ein VW Bus mit Aufklappdach, d.h. eine Schlafmöglichkeit oben und eine unten. Dann is in dem Teil noch ne Spühle, ein Gasherd und ein Kühlschrank eingebaut. Das Ding hat einfach nur Stil und passt zu Kalifornien wie die Faust aufs Auge.

Haben uns dann mit dem Bus übers Wochenende nach Big Sur aufgemacht. Big Sur ist zumindest in Südrichtung der schönste Abschnitt am Hwy 1 und somit an der Küste. Die Aussicht is echt genial. Der Campground den wir hatten war auch genial, gab sogar warme Duschen!! Am ersten Tag sind wir in den benachbarten Andrew Molera State Park und sind dort am Strand entlanggewandert. Es führte ein kleiner Pfad an den Strand und ca 2 Meilen nördlich sollte ein anderer Pfad wieder zurückführen. Leider sind wir nie bis dorthin gekommen, weil wir gerade Flut hatten und am Strand immer wieder Felsen bis ins Wasser hineinragten. Haben zwar etlich überklettert aber irgendwann gings dann einfach nicht mehr weiter. War aber trotzdem geil.

Am nächsten Tag sind wir dann weiter den Hwy 1 Richtung Süden gefahren und haben uns das Hearst Castle angeschaut. Der Hearst war irgendein Kerl, der hier in USA ein ziemlich großer Medienmogul war und somit ziemlich reich. Der hat sämtliche Antiquitäten etc aus Europa zusammengekauft und die in ne fette Bude, die er sich auf nen Hügel mit Blick auf Pazifik bauen hat lassen, reingestellt. Das ganze hat er dann vor seinem Tod für de Öffentlichkeit zum Anschauen freigegeben.

Andrew Molera State Park & Hearst Castle